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Einsatz für den Glögglifrosch

25. Mai, 9:00 - 13:00

Graben Loch (ZH) – Oberengstringen

Die Geburtshelferkröte, umgangssprachlich Glögglifrosch genannt, hat in den letzten Jahren in der Schweiz einen starken Rückgang erlitten. Verantwortlich dafür sind vor allem der Verlust bzw. die Veränderung von Lebensräumen. Die Zerstörung von Gewässern, der Besatz mit Fischen oder Enten oder die Beschattung und Verbuschung der Landlebensräume können das Aussterben von Populationen bewirken.

Der NVV Höngg pflegt seit fast 20 Jahren mit Erfolg drei Teiche mit Glögglifrosch-Vorkommen an der Grenze zu Oberengstringen. Von ursprünglich 5 – 7 Tieren ist der Bestand mittlerweile auf 30 – 50 Tiere angewachsen.

Im letzten Winter wurde um die Weiher herum massiv geholzt. Nach dem Abtransport der Stämme liegen jetzt sehr viele Äste in den Landlebensräumen der Glögglifrösche um die Teiche herum. Bleiben diese Äste liegen, werden diese Flächen sehr schnell von Brombeeren überzogen und verbuschen. Längerfristig ginge so der Lebensraum der Glögglifrösche verloren.

Zustand vor …

… und nach dem Holzen

Zum Aufräumen kommt nur die Option «vorsichtige Handarbeit» in Frage, denn mit dem Bagger würde die Glögglifrosch-Population wohl sehr stark dezimiert werden.

Am 25. Mai 2024 wird der Naturschutzverein Albisrieden einen ersten Aufräum-Einsatz zugunsten des Glögglifrosches durchführen. Von 9 Uhr bis ca. 13 Uhr (solange die Energie reicht) werden wir Äste zu Asthaufen aufschichten. Mit dickeren Ästen und Erde werden wir zudem spezielle Strukturen für die Glögglifrösche errichten.

Nach getaner Arbeit wird es die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Grillieren geben.

Anfahrt mit ÖV: Bus 46 bis Rütihof, Ankunft 8:56 Uhr.

Weitere Informationen folgen nach der Anmeldung.

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Geburtshelferkroete NVVHöngg