Aktionen
Igel-Spaziergang durchs Quartier
Am Freitag Abend, 25.9.2026, trafen sich etwa 20 Personen zu einem Spaziergang mit Igel-Spezialistin Saskia Jenni vom Igelzentrum. Zuerst gab es eine allgemeine Einführung zu Igeln: was frisst er, wann ist er aktiv, wie geht es den Igeln in Zürich? Anschliessend ermunterte uns Saskia, mit «Igelaugen» durch das Quartier zu laufen. Wo gibt es Hindernisse, wo lauern Gefahren? Wo würde es dem Igel gefallen und wieso?
Und dann schritten wir noch zur ersten praktischen Umsetzung…
Lebendiges Totholz an der Viehschau 2026
Totholz lebt!
Zum diesjährig gewählten Thema des Naturschutzvereins Albisrieden wurde der Stand zur Viehschau 26 im alten Dorfkern aufgebaut und vielfältig dekoriert. Unser Ziel war es, den Besucherinnen aufzuzeigen, dass Totholz alles andere als leblos ist.
Obwohl das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Lebens im toten Holz gestiegen ist und seit einiger Zeit die Totholzmenge in der Schweiz zunimmt, ist für viele Menschen das Thema neu und dies motivierte uns!
Deshalb wurden mit verschiedenen, am Stand angebrachten Slogans für das Thema geworben.
Einen Blick in die teilweise verborgene Welt der dort vorhandenen Biotope zu werfen ergriffen zahlreich interessierte grosse und kleine Gäste…
Schweisstreibender Einsatz mit Mehrfachnutzen
Zweimal standen Freiwillige in der frühmorgendlichen Sommerhitze in der Wiese unterhalb des Hasenrains und rissen eine Pflanze aus. Ihr Name „Einjähriges Berufkraut“. Warum lud der Naturschutzverein Albisrieden die Mitglieder zu dieser Aktion ein?
Das Einjährige Berufkraut (Erigeron annuus) stammt aus Nordamerika und wurde als Zierpflanze im 17. und 18. Jahrhundert nach Europa gebracht. Ein verhängnisvoller Fehler. Auf folgenden Gründen:
Diese Art verdrängt massiv die eigene heimische Flora.
Die heimische Insektenwelt kann nicht von dieser Pflanze profitieren.
Der Futterwert einer Wiese wird durch das Berufkraut verschlechtert.
Der Ausreisseinsatz durch die Mitwirkenden des Naturschutzvereins fördert also die Artenvielfalt, den Futterwert der Wiese und verhindert Beitragskürzungen für den Landwirtschaftsbetrieb.
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