Igel-Spaziergang durchs Quartier

Seit ein paar Monaten gibt es im NV Albisrieden eine Gruppe von etwa 10 Personen, die sich für ein igelfreundliches Albisrieden einsetzen möchte. Da wir alle Igel-Laien sind, wollten wir uns in einem ersten Schritt von einer Igel-Fachperson beraten lassen, welche Massnahmen dem Igel im Siedlungsgebiet überhaupt dienen.

Am Freitag Abend, 25.9.2026, trafen sich etwa 20 Personen zu einem Spaziergang mit Igel-Spezialistin Saskia Jenni vom Igelzentrum. Zuerst gab es eine allgemeine Einführung zu Igeln: was frisst er, wann ist er aktiv, wie geht es den Igeln in Zürich? Anschliessend ermunterte uns Saskia, mit «Igelaugen» durch das Quartier zu laufen. Wo gibt es Hindernisse, wo lauern Gefahren? Wo würde es dem Igel gefallen und wieso?

Gemeinsam liefen wir zur nahe gelegenen Genossenschaft Schönheim im Eyhof. Die Genossenschaft war freundlicherweise bereit, uns Standorte zur Verfügung zu stellen, um eine Igelburg zu bauen (siehe Bilder). Der Igel nimmt Igelburgen gerne an, um seinen Winterschlaf zu halten oder zu nächtigen. Saskia begutachtete drei mögliche Standorte für eine Igelburg und erläuterte uns, welche sich eignen und welche weniger.

Ast-Laubhaufen hinter Eyhof 11

darunter sieht es so aus…

Mit Hilfe eines Handouts kann eigentlich jede:r eine Igelburg bauen. Es braucht dafür etwa acht grosse Holzscheite, etwa sechs Säcke voll Laub sowie ein paar dünnere Äste. Im Anschluss an den Spaziergang baute eine kleinere Gruppe in knapp einer Stunde die erste Igelburg. Mitte Oktober folgt die zweite Igel-Burg.

Damit auch die Nachbar:innen über die Ast-Laubhaufen informiert sind, hängte eine Bewohnerin in den Treppenhäusern Info-Flyer auf. Auf dass der Igel in den Igelburgen Platz finde für die Nacht oder den Winter! Wir danken allen Beteiligten herzlich und freuen uns, wenn der Igel uns in Albisrieden erhalten bleibt!

Weitere Informationen zum Selberbauen einer Igelburg und vielem mehr finden Sie auch unter den Praxisanleitungen des Igelzentrums.

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